Grauer Star (Katarakt)
Die Katarakt oder auch der „Graue Star“ ist eine Linsentrübung, die sich in der normalerweise klaren Linse des Auges entwickelt. Bei Menschen die an einer fortgeschrittenen Katarakt erkrankt sind, kann man die graue Färbung hinter der Pupille erkennen. Durch die Trübung der Augenlinse werden einfallende Lichtstrahlen nicht mehr gebündelt und auf die Netzhaut fokussiert. Das Licht wird vielmehr gestreut und absorbiert.
Dadurch kommt es zu einem langsamen, schmerzlosen Sehverlust. Häufige Symptome sind verschwommenes Sehen, Blendungsempfindlichkeit, ein schlechteres Sehvermögen bei geringem Hell-Dunkel-Kontrast, Wahrnehmen von Lichthöfen um Lichtquellen, sowie eine zunehmende Einschränkung des räumlichen Sehens. Seltener verbessert sich die Sehfähigkeit im Nahbereich eines zuvor weitsichtigen Auges. Im Extremfall und unbehandelt kann der Graue Star zur Erblindung führen.
Der Graue Star ist eigentlich keine Erkrankung des Auges, sondern in der Regel eine Alterserscheinung.
Obwohl dem Grauen Star auch andere Ursachen zu Grunde liegen können, entsteht er in den meisten Fällen als Folge eines verlangsamten Stoffwechsels. In dieser Form tritt er meist ab einem Alter von über 60 Jahren auf.




