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  • Diagnostik Hornhaut

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Die Hornhaut ist ein klares, durchsichtiges Gewebe, dessen Gesundheit entscheidend davon abhängt, dass der Stoffwechsel ungestört abläuft, d. h. eine ständige und gute Versorgung mit Nährstoffen sowie eine restlose Beseitigung der Stoffwechsel-Endprodukte gewährleistet sind.

Pentacam® Untersuchung, Messung der Hornhaut

Mit Hilfe der Hornhauttopographie mit der Pentacam® kann das Relief der individuell geformten Hornhautoberfläche dargestellt werden. Unregelmäßigkeiten der Hornhaut können so erkannt und bei der anschließenden Behandlung berücksichtigt werden. Es gibt verschiedene Verfahren der Hornhauttopographie.

Die Pentacam® vermisst mit Hilfe einer automatisch rotierenden Kamera den vorderen Augenabschnitt. Diese Messung dauert nur zwei Sekunden und erfasst die verschiedenen Ebenen des Auges durch zahlreiche Aufnahmen. Dabei wird das Auge nicht berührt. Fünf verschiedene Auswertungsmodule ermöglichen die differenzierte Auswertung der gewonnenen Daten:

  • Scheimpflugaufnahme
  • 3D-Kameraanalyse
  • Pachymetrie
  • Densitometrie
  • Hornhauttopographie

Neben der Tiefenmessung der vorderen Augenkammer und einer Vermessung der Hornhautdicke und -wölbung lassen sich insbesondere die Dichte und Lichtdurchlässigkeit der Augenlinse beurteilen. Mit der Kataraktanalyse kann man den Grad einer Linsentrübung beim Grauen Star feststellen. Die Daten werden automatisch abgespeichert, damit bei Folgemessungen der Krankheitsverlauf dokumentiert und beobachtet werden kann.

Bei der Pachymetrie wird die Hornhautdicke vermessen: Eine wichtige Untersuchung, um die Ergebnisse anschließender Messungen des Augeninnendrucks richtig beurteilen zu können. Die Hornhauttopographie-Untersuchung (Oberflächenvermessung) der Vorder- und Rückfläche ist ein wichtiges diagnostisches Verfahren z. B. für die Kontaktlinsenanpassung, die Berechnung von Kunstlinsen oder die Abklärung von unklaren Sehstörungen, wie sie z. B. beim Keratokonus auftreten können.

Wir empfehlen die Pentacam® Untersuchung zur:

  • Kontaktlinsenanpassung
  • Feststellung von krankhaften Veränderungen der Hornhaut
  • Kammerwinkelbeurteilung bei Glaukom
  • Hornhautdickenmessung bei Glaukom
  • Linsendichte-Analyse beim Grauen Star

Endothel-Zell-Biomikroskopie, Messung der Endothelzellen

Die Endothel-Zell-Biomikroskopie ist eine Untersuchung, die mit dem Endothelzellen-Messgerät, einem hochpräzisen, computerunterstützten Mikroskop, durchgeführt wird. Mit diesem Gerät können alle Hornhautschichten und insbesondere die innerste Zellschicht (das Endothel) mit hoher Auflösung mikroskopisch genau untersucht werden. Dabei lassen sich Struktur und Dichte der Endothelzellen berührungslos darstellen. Diese Untersuchung ermöglicht es uns, Veränderungen an der Hornhaut frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Zahlreiche Einflüsse können den Stoffwechsel des Hornhautendothels stören und die Hornhaut schädigen: operative Eingriffe am Auge, eine luftundurchlässige Kontaktlinse, Chemikalien, Medikamente, Luftschadstoffe etc.

Manche Menschen haben auch angeboren besonders empfindliche Zellstrukturen. Ein erster Hinweis für eine Schädigung sind Veränderungen an der innersten Schicht der Hornhaut, dem sogenannten Hornhautendothel: bei Abnahme der Zellzahl oder bei Veränderung der Größe der Zellen besteht die Gefahr, dass die Hornhaut bei Belastungen trübe wird.

Wir empfehlen die Endothel-Zell-Biomikroskopie

  • regelmäßig für Kontaktlinsenträger
  • regelmäßig bei genetischer Disposition
  • vor und nach bestimmten operativen Eingriffen am vorderen Augenabschnitt (z. B. Grauer Star, refraktive Laser- und Linsen-Chirurgie, etc.)
  • bei Hornhauterkrankungen und Diabetes
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