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  • Diagnostik Vermessung

Tonometrie, Messung des Augeninnendrucks

Mit der Tonometrie wird der Augeninnendruck gemessen – sie ist ein entscheidendes Verfahren zur Überprüfung des Verlaufs des Grünen Stars (Glaukom) und dessen Behandlung. Ein erhöhter Augeninnendruck schädigt den Sehnerv, was zu Gesichtsfeldausfällen bis hin zur Erblindung führen kann. Es gibt verschiedene Methoden, um den Augeninnendruck zu messen. Häufig wird das Applanations-Tonometer nach Goldmann eingesetzt: Zur schmerzfreien Untersuchung werden örtlich betäubende Augentropfen verabreicht. Dann wird die Hornhaut mit einem kleinen zylindrischen Messkörper (Tonometer) vorsichtig applaniert. Die hierfür erforderliche Kraft ergibt dann den Augeninnendruck.

Das „PASCAL® Dynamic Contour Tonometer” ist ein neues, hochmodernes Gerät, entwickelt zur präziseren Ermittlung des Augeninnendrucks. Es bietet die Möglichkeit, den Augeninnendruck genauer und unabhängiger von den individuellen Eigenschaften des Auges, vor allem der Hornhautoberfläche und -dicke, zu messen. Die moderne Technik ermöglicht eine Verlaufsdarstellung (Pulsdruckkurve) des tatsächlichen Augeninnendrucks über einen definierten Zeitraum.

Einige Erkrankungen des Auges machen sich erst bemerkbar, wenn sie schon weit fortgeschritten sind – z. B. der Grüne Star (Glaukom). Treten erste Sehstörungen auf, ist der Sehnerv bereits stark und irreversibel geschädigt. Eine Behandlung ist in diesem Stadium deutlich schwieriger und manchmal nicht mehr befriedigend möglich. Deshalb ist die Früherkennung des Grünen Stars und anderer Erkrankungen so wichtig. Leider haben die gesetzlichen Krankenkassen selbst die diagnostischen Basismethoden aus ihrem Leistungskatalog gestrichen.

Wir empfehlen die Tonometrie allen

  • über 40-Jährigen regelmäßig
  • Patienten mit geringer Hornhautdicke regelmäßig
  • in deren Familien ein Glaukom aufgetreten ist

Optische Biometrie, Messung des vorderen Augenabschnitts

Bei der Operation des Grauen Stars (Katarakt) wird die getrübte, natürliche Augenlinse entfernt und durch eine künstliche Linse – Intraokularlinse (IOL) genannt – ersetzt. Natürlich möchte jeder Patient nach diesem Eingriff möglichst gut ohne Brille sehen können und die meisten möchten dann nur noch eine schwache Lesebrille tragen müssen. Auch Patienten, die sich dafür entschieden haben, ihre hohe Fehlsichtigkeit durch Einsetzen einer künstlichen Linse korrigieren zu lassen, erwarten, dass sie nach dem Eingriff nur noch eine geringe Brillenkorrektur benötigen. Eine exakte Untersuchung und die präzise Berechnung der Brechkraft vor dem Eingriff sind hierfür entscheidende Voraussetzungen.

Dies bewerkstelligen wir mit der optischen Biometrie.

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Beim weniger genauen Standard-Ultraschallverfahren, das als Kassenleistung bezahlt wird, muss bei dieser Messung das Auge mit Tropfen örtlich betäubt werden, da die Augenoberfläche berührt wird.

Die Messung mit dem IOL Master ist ohne örtliche Betäubung möglich, denn das Auge wird nicht berührt. Außerdem wird im Vergleich zur Ultraschallmessung eine deutlich bessere Zielgenauigkeit erreicht und dadurch die postoperative Sehleistung ohne Brille optimiert.

Grundsätzlich muß heute vor jeder Entfernung der natürlichen Augenlinse ein IOL Master empfohlen werden. Insbesondere empfehlen wir die optische Biometrie mit dem IOL Master

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