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Sehschule

In der Sehschule werden schielende beziehungsweise sehschwache Augen zu gutem Sehen (Pleoptik), und beide Augen zu richtiger Zusammenarbeit (Orthoptik) trainiert. Diese Aufgabe übernimmt in der Regel die Orthoptistin. Sie erkennt und behandelt Schielerkrankungen, Sehschwächen, Augenzittern und Augenbewegungsstörungen.

Eignungscheck
zum Leben ohne Brille

durch Augenlaser oder Linsenchirurgie

Die meisten Patienten sind Vorschulkinder mit Schielerkrankungen, aber auch Erwachsene mit Beschwerden, die durch Störungen des beidäugigen Sehens ausgelöst werden. Die Untersuchung und Behandlung (Orthoptik) ist schmerzfrei, ungefährlich und kann schon beim Säugling durchgeführt werden.

Bringen Sie Ihr Kind in jedem Fall zu uns, wenn folgendes zutrifft:

  • Schielerkrankung und Fehlsichtigkeit in der Familie (Brillenträger)
  • Auffälligkeiten der Augen und Augenstellung (Schielen)
  • Blinzeln oder Zukneifen der Augen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Leseunlust, Lesestörung und Konzentrationsprobleme
  • Klagen über so genannte Doppelbilder
  • häufige Kopfschmerzen
  • häufiges Stolpern

Es ist sinnvoll, jedes Kind – auch wenn es unauffällig erscheint – bis spätestens zum 3. Geburtstag zur Früherkennung vorzustellen. Es gilt, eine Störung, die behandelbar ist, frühzeitig zu finden oder auszuschließen. Je früher eine Behandlung beginnt, umso besser sind die Aussichten auf Heilung. Nach dem Schuleintritt sinken die Chancen hierfür deutlich!

Aber auch Jugendliche und Erwachsene mit Problemen des beidäugigen Sehens, die zu Doppelbildwahrnehmung, Schwindel und Kopfschmerzen führen können und in der Folge das Lesen, Lernen und Arbeiten am Bildschirm erschweren, können in der Sehschule behandelt werden.

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