Kontakt

Kontaktformular

Rufen Sie uns jetzt an:
07422 - 99165535

Ich bitte um:*

Vorsorge

Der Grüne Star ist auf Grund seiner schmerzlosen, schleichenden und anfangs symptomfreien Entwicklung heimtückisch. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Augenarzt ab dem 40. Lebensjahr alle zwei Jahre Ihren Augeninnendruck kontrolliert. Zusätzlich überprüft er bei diesen Untersuchungen das Gesichtsfeld und den Zustand der Netzhaut und des Sehnervs. Wenn Sie an Diabetes erkrankt, hochgradig kurzsichtig sind, unter hohem Blutdruck leiden oder in Ihrer Familie bereits der Grüne Star aufgetreten ist, sollten Sie Ihren Augenarzt informieren. In diesem Fall ist eine regelmäßige Untersuchung auch schon vor dem 40. Lebensjahr empfehlenswert. Es wird dringend geraten, den Augeninnendruck nur bei einem Augenarzt überprüfen zu lassen, da ein Grüner Star bereits schon bei normalen Augeninnendruck-Verhältnissen vorliegen kann und erst die Untersuchungen des Augenhintergrundes Aufschluss darüber geben.

Leider übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine reine Vorsorgeuntersuchung nicht mehr. Es liegt daher in der Selbstverantwortung eines jeden, sich vor den Folgen dieser gefährlichen Augenerkrankung zu schützen.

Die folgenden Untersuchungen sind zur Früherkennung und zur Verlaufskontrolle des Grünen Stars geeignet.

Hinweis: Solange es sich bei diesen Untersuchungen um reine Maßnahmen zur Glaukom-Früherkennung handelt, das heißt bisher noch keine Anzeichen eines Grünen Stars festgestellt wurden, übernimmt die Krankenkasse keinerlei Kosten. Erst wenn ein Glaukom diagnostiziert wurde, übernimmt die Kasse die Druckmessung mit dem Goldmann-Tonometer im Zuge der Glaukom-Behandlung.

Bei der „Grund-Vorsorge Glaukom“ wird der Augeninnendruck mit dem erwähnten Goldmann-Tonometer und der Sehnerv mittels der Spaltlampe untersucht.

Die „Standard-Vorsorge Glaukom“ ergänzt die beiden Untersuchungen durch eine Messung der Hornhautdicke, die so genannte Pachymetrie. Diese weitere Untersuchung im Rahmen der Glaukom-Früherkennung ist zu empfehlen, da sie wichtige Informationen liefert, um die Ergebnisse der Druckmessung richtig einschätzen zu können: Ist die Hornhaut eines Patienten überdurchschnittlich dick, ist der Augeninnendruck tatsächlich niedriger als bei der Tonometrie gemessen. Im Gegenzug ist der tatsächliche Druck im Falle einer eher dünnen Hornhaut höher als das Messergebnis anzeigt. Auch hier wird anschließend der Zustand des Sehnervs mittels Papillendiagnostik untersucht.

Bei der „Spezial-Vorsorge Glaukom“ wird der Augeninnendruck mit Hilfe der dynamischen Konturtonometrie gemessen. Dabei handelt es sich um ein neuartiges Messverfahren, das den Druck exakt und – unabhängig von der Hornhautdicke – im Verlauf misst und in einer Pulskurve darstellt. Diese Untersuchung liefert dem behandelnden Augenarzt die genauesten Ergebnisse für eine Glaukomdiagnose beziehungsweise für den Ausschluss eines Glaukoms.