Kontakt

Kontaktformular

Rufen Sie uns jetzt an:
07422 - 99165535

Ich bitte um:*

Behandlung

Der Graue Star kann nicht mit Medikamenten behandelt oder geheilt werden. Im Frühstadium kann der Verlust der Sehkraft durch häufige Neuanpassung der Brillenstärke vorübergehend ausgeglichen werden. Im fortgeschrittenen Stadium ist jedoch die Operation die einzige Erfolg versprechende Methode.

Die heute üblichen Operationsmethoden erlauben meist eine ambulante Behandlung unter örtlicher Betäubung. Bei diesem Eingriff wird der getrübte Linsenkern durch eine künstliche Linse (Intraokularlinse – IOL) ausgetauscht.

Mit der anschließenden Anpassung einer neuen Brille kann bei sonst gesunden Augen in über 90 Prozent der Fälle die Sehschärfe wieder vollkommen hergestellt werden.

Die Kataraktoperation ist mittlerweile ein Routine-Eingriff, der in Deutschland über 600.000 mal pro Jahr durchgeführt wird. Es ist der am häufigsten durchgeführte Eingriff am Auge. In seltenen Fällen kann eine leichte Entzündungsreaktion nach der Operation auftreten, die jedoch durch Gabe von Augentropfen behandelt werden kann. Nach der Operation kann der Patient in der Regel nach einer kurzen Regenerationszeit die Klinik wieder verlassen. Am Tag nach dem Eingriff findet die erste Nachuntersuchung statt, die zweite nach 10 Tagen und die Abschlussuntersuchung nach etwa sechs Wochen.

Bei einigen Patienten tritt einige Zeit nach der Operation erneutes Schleiersehen auf, das durch einen so genannten „Nachstar“ verursacht wird. Die Zellen der Linsenkapsel, in der die künstliche Linse befestigt ist, versuchen gewissermaßen eine neue Linse „nachwachsen“ zu lassen. Der Nachstar ist im Grunde ein natürlicher Vorgang und damit keine Komplikation im eigentlichen Sinne. Ein Nachstar kann normalerweise mit einem Laser schnell entfernt werden. Der Eingriff ist nicht schmerzhaft und wird ambulant in der Praxis durchgeführt. Der Nachstar tritt in der Regel nicht wieder auf.