Laserbehandlung
LASIK | PRK | LASEK | Epi-LASIK

Der Einsatz von Lasern hat die Behandlungsmöglichkeiten in der Augenheilkunde revolutioniert. Mit dem Laser lassen sich Eingriffe am Auge hochpräzise und punktgenau durchführen. Schnelle Wundheilung und Rekonvaleszenz sind weitere Vorteile, die den Laser gerade für Eingriffe am Auge zum idealen Instrument machen. Von einer Laserbehandlung abzuraten ist bei chronisch fortschreitenden Hornhauterkrankungen, instabiler Fehlsichtigkeit, systemischen Immunerkrankungen sowie bei Grünem und Grauem Star. Außerdem wird eine Behandlung vor Erreichen des 18. Lebensjahres nicht durchgeführt.

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Der Ablauf einer Laserbehandlung im Film (Video ca. 3:54'' Min.)


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LASIK

Die LASIK (Laser in-situ Keratomileusis), ein modernes Verfahren zur dauerhaften Sehkorrektur mittels Laser, ist der am häufigsten angewandte Eingriff in der refraktiven Chirurgie. In einer kurzen, ambulanten Behandlung wird mit dem Excimer-Laser die mittlere Hornhautschicht modelliert und dadurch die Fehlsichtigkeit beseitigt.

Vor der Laserbehandlung wird die Hornhaut topografisch erfasst. Dabei wird das Relief der individuell geformten Hornhautoberfläche dargestellt. Unregelmäßigkeiten der Hornhaut können so erkannt und bei der anschließenden Behandlung mit dem Laser berücksichtigt werden. Alle Verfahren der Hornhaut-Topografie werden ohne Kontakt mit dem Auge durchgeführt und dauern nur wenige Minuten. Die Daten werden im Computer gespeichert und sorgen dafür, dass der Laser punktgenau arbeiten kann.

Für das Lasern wird das Auge zunächst mit Tropfen betäubt. Anschließend wird von der oberen Hornhaut mit einem computergesteuerten Präzisionshobel ein Hornhautdeckel vorbereitet, der später als natürliches Pflaster die Wunde wieder verschließen wird. Nun wird das mittlere Hornhautgewebe an den zur Korrektur errechneten Stellen mit dem Laser abgetragen. Das eigentliche Lasern dauert nur Sekunden und ist schmerzfrei. Die Sehfähigkeit ist nach dem kurzen Eingriff sofort wieder vorhanden. Ein normales Sehempfinden stellt sich meist schon am Tag nach der Operation ein, ein gänzlich stabiles Sehvermögen jedoch erst nach 8 bis 12 Wochen. Deshalb sind nach dem Eingriff Nachuntersuchungen erforderlich, die unbedingt eingehalten werden sollten.

Weitere Alternativen in der Oberflächenbehandlung, die mit dem Excimer-Laser durchgeführt werden, sind PRK (Photorefraktive Keratektomie), LASEK und Epi-LASIK. Diese Methoden kommen zum Einsatz, wenn die Anatomie des Auges die LASIK-Methode ausschließt, weil zum Beispiel die Hornhaut zu dünn ist. Sie können angewendet werden, um leichte Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) zu behandeln.


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PRK

Die PRK ist das Vorläufer-Verfahren der LASIK. Sie ist zur Korrektur einer Kurzsichtigkeit bis -6 Dioptrien und eines Astigmatismus bis 3 Dioptrien anerkannt und findet bei Patienten Anwendung, die aufgrund einer zu dünnen Hornhaut für eine LASIK-Operation nicht geeignet sind. Bei diesem Verfahren wird die oberste Schicht der Hornhaut (das Epithel) entfernt, und dann der zentrale Teil der Hornhautoberfläche mit einem Excimer-Laser abgeschliffen. Die oberste Hornhautschicht regeneriert sich in etwa 3 bis 4 Tagen. Ein Vorteil der PRK besteht in der guten Vorhersagbarkeit in diesem begrenzten Anwendungsbereich. Ihr Nachteil im relativ lang anhaltenden Wundschmerz, der mit einer therapeutischen Kontaktlinse und Augentropfen behandelt werden kann. 

Die PRK kann auch angewendet werden, um oberflächliche Narben oder krankhafte Veränderungen der Hornhaut zu entfernen. Man nennt sie dann PTK (phototherapeutische Keratektomie).

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LASEK

Die LASEK ist eine Weiterentwicklung der PRK. Bei diesem Verfahren wird das Hornhautepithel mit Alkohol abgelöst und aufgerollt. Nach dem Lasern wird diese Zellschicht wieder zurückgerollt und mit einer therapeutischen Kontaktlinse abgedeckt.

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Epi-LASIK

Bei der Epi-LASIK wird – wie bei der LASIK – ein Minihobel eingesetzt, um das Hornhautepithel, also die oberste Hornhautschicht, abzulösen. Es wird wie ein Buchdeckel aufgeklappt und nach dem Lasern wieder auf die Wunde gelegt.

 

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Lasek

 

 

 

 

 

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